Schnelle und effiziente Plug-in-Lösung
Invensys vereinfacht die Modernisierung veralteter Prozess-Leitsysteme
Heutzutage müssen Produktionsbetriebe in der Lage sein, schnell auf vielfältige Einflüsse und Veränderungen reagieren zu können, wodurch der Kostendruck und die Notwendigkeit von nachhaltiger Effizienzsteigerung stetig zunehmen. Zudem muss die Produktion schneller und effizienter gestaltet werden. Entsprechende Automatisierungslösungen hinsichtlich der Optimierung und flexiblen Handhabung von Prozessen spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Optimierte Prozesse von Automatisierungslösungen beeinflussen sowohl das Unternehmensergebnis als auch die gesamte Wertschöpfungskette. Ein modernes Prozess-Leitsystem ist daher unerlässlich: Nur wenn alle gewonnenen Informationen, von der Unternehmensleitebene bis hin zur Produktion, in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden können, sehen sich die Unternehmen in der Lage kurzfristige Entscheidungen zu treffen.
Aber was tun, wenn das vorhandene Leitsystem in die Jahre gekommen ist. Eine in diesem Fall dringend notwendige Modernisierungen wird oftmals nicht durchgeführt, weil hohe Folgekosten mit der kompletten Ablösung von Altsystemen einher gehen. Oftmals wurden dabei einfach neue Automatisierungssysteme auf das bestehende Leitsystem aufgesetzt. Diese setzen jedoch den Zugang zu Informationen aus der Produktion voraus, was mit veralteten Systemen nicht zu leisten ist. Unternehmen, die wissen möchten, ob ihr Prozess-Leitsystem bereits das Ende seines Lebenszyklus erreicht hat, kommen einer Bewertung durch die Beantwortung der folgenden Fragen rasch näher:
- Kann das Leitsystem schnell, flexibel und einfach an neue Produktionsanforderungen angepasst werden?
- Können Funktionen für Advanced Process Control ohne umfangreiches Programmieren implementiert werden?
- Kann das System problemlos an lokale oder unternehmensweite Netzwerke angeschlossen werden?
- Kann das System intelligente Daten von den in den Anlagen verteilten Sensoren in Echtzeit bereitstellen?
- Unterstützt das System mehrere Feldbus-Protokolle?
- Stehen noch Ersatzteile in angemessenem Umfang und Wert zur Verfügung?
- Gewährt der Hersteller noch Unterstützung für das Leitsystem? Wenn nicht - inwieweit werden davon die Betriebskosten beeinflusst?
Wenn auch nur eine dieser Fragen mit »Nein« beantwortet wurde, ist es Zeit für eine Modernisierung des Leitsystems. Grundsätzlich gibt es die folgenden drei Optionen, um die Ablösung eines Alt-Systems durchzuführen:
Option 1: Totaler Austausch des Leitsystems
Dieses Konzept ist sehr geradlinig – sofern man ein System gefunden hat, das den Anforderungen entspricht – ist aber nicht ohne Nachteile. Zum einen erfordert dieser Ansatz viel Platz im Schaltraum, da alles noch ein zweites Mal aufgebaut werden muss. Außerdem muss die Feldverkabelung umgelegt werden, was erfahrungsgemäß den größten Aufwand bei der Erneuerung von Leitsystemen darstellt und das Projektrisiko signifikant erhöht. Dies ist die kostenintensivste, aber auch die umfassendste Lösung.
Option 2: Modernisierung durch Teil-Migration
Bei diesem Konzept können Komponenten des bestehenden Systems – wie zum Beispiel Baugruppenträger, Schaltschränke, etc. – weitergenutzt werden. In den meisten Fällen muss allerdings die vorhandene Feldverdrahtung gekappt werden, da jedes Prozessleitsystem in der Regel anbieterspezifisch ist. Daher sind mittelfristig oft zwei Systeme (alt und neu) parallel zu unterhalten. Nachteil dieser Lösung ist u. a. eine erhöhte Gefahr von Stillstandszeiten. Möglich sind auch zwei parallele Systeme, die über einen Gateway miteinander verbunden werden können. Dies ist zum einen eine schnelle und relativ kostengünstige Lösung, hat aber immer noch den Nachteil, dass die grundlegende Technologie der verbleibenden Altsystemteile bald abgekündigt sein wird und dann in jedem Fall auch ersetzt werden muss, also keine nachhaltige Option.
Option 3: Migration durch Plug-In
Die mit den ersten 2 Lösungsansätzen verbundenen Nachteile könnten durch die Anwendung einer dritten Upgrade-Alternative vermieden werden: Migration durch neue, steckerkompatible Module – eine sogenannte Plug-In Lösung. Dazu werden hinsichtlich einer Systemablösung einfach fabrikneue, kompatible E/A-Module im Austausch zu den alten E/A-Modulen in die Baugruppenträger der Alt-Systeme gesteckt – daher Plug-In. Die neuen E/A-Module werden dann an ein neu aufzubauendes Leitsystem angeschlossen und bilden ein integriertes, modernes und vollständig neues Leitsystem mit voller Garantie. Dies bedeutet, dass die
bestehende Feldverdrahtung bestehen bleibt und durch den Umbau im laufenden Prozess enorm Zeit und viele Kosten eingespart und Stillstände vermieden werden können.
Diese innovative und bislang auf dem Markt einzigartige Plug-In Lösung zur Migration von Alt-Systemen wurde eigens von Invensys Operations Management entwickelt, um die Nachteile der herkömmlichen Migration zu umgehen. Hierbei werden steckerkompatible »Foxboro« Ein/Ausgabe-Module mit modernster Technik (SMD, FPGA-Chips, Redundanz, HART, etc.) im Formfaktor für die Baugruppenträger bestimmter Alt-Systeme zur Verfügung gestellt. Folgende Alt-Systeme können mit dieser Technologie modernisiert werden:
- Bailey »Net 90«/»Infi 90«-System
- Emerson (Fisher) »PROVOX«-Series 10 & Series 20 System
- Honeywell »TDC2000« & »TDC3000«-System
- Moore APACS System
- ABB Taylor »MOD300«-System
- Westinghouse »WDPF«-System
Für die erforderliche Migration der Regelstrukturen und der Bedienoberfläche von den betroffenen Altsystemen auf das neue Invensys Foxboro I/A Series System stehen leistungsfähige Werkzeuge zur Verfügung, die von erfahrenen Migrations-Teams von Invensys effizient eingesetzt werden können.
Ihr Ansprechpartner für mehr Informationen:
Robert Zimmel
Client Sales Executive
Invensys Linz
Tel.: +43 732/781478 22
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