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Smarte Web-Visualisierung mit netLINK SCADA
Technologisch an vorderster Front bringt VIPA Elektronik-Systeme mit dem Produkt netLINK SCADA die erste Automatisierungskomponente in dieser Form, die dank Ethernet-Anschluss und integrierte Web-Technologie Steuerungen sehr effizient visualisiert.
Im Zuge der Entwicklungen in Richtung webbasierende Automation nutzen Gerätehersteller, Maschinen- und Anlagenbauer sowie Systemintegratoren in steigendem Maße die Vorteile flexibler und zeitsparender Projektierung. Erstmals erhältlich ist nun am Markt in Form des netLINK SCADA Visualisierungssteckers ein auf diesen Bereich optimal abgestimmtes Produkt, das für Steuerungen der S7-Welt Zugriff über gewöhnliche Web-Browser wie Internet Explorer oder Firefox erlaubt.
Da Web-Server und Web-Visualisierung in die einzigartige Steckerbauform eingebettet sind, verschmelzen Steuerung und Visualisierung ohne zusätzlichen Platz im Schaltschrank ohne weiteres Installationsmaterial zu benötigen. Versorgt wird der Stecker mit 24 V per DSub direkt über die Steuerung oder zusätzlich extern. Die PROFIBUS/MPI Schnittstelle ist durchgeschleift, der Stecker verhält sich am Bus transparent und Linien-Bustopologien sind uneingeschränkt realisierbar. Bis zu 32 Steuerungen des gleichen PROFIBUS/MPI Netzwerkes können simultan mit einem Stecker visualisiert werden.
Die neue netLINK Variante vom Erfinder des revolutionären netLINK MPI Programmiersteckers Hilscher beeindruckt durch die elegante Konzeption, wie Ing. Martin Zöchling von VIPA Elektronik-Systeme erläutert: „Das gesamte Visualisierungsprojekt wird im Stecker hinterlegt und ist über FTP/HTTP Web-Standards abrufbar.“ Die verwendete ereignisgesteuerte Ethernet-Übertragung triggert den Browser nur bei Datenänderung und hält die LAN-Buslast gering.
Ob maschinennah im Bedienterminal, mobil per Handheld oder weltweit übers Internet, nahtlos fügt sich netLINK SCADA dank Ethernet-Anschluss und Web-Technologie in alle gängigen IT-Strukturen ein. Im Browser wird die Zieladresse angegeben und schon stehen vektorbasierte, zoombare und auflösungsunabhängige HMIs mit hochperformanter Live Update-Technologie für sofortigen Zugriff auf die Funktionen der Anlage parat. Die entsprechende Berechtigung natürlich vorausgesetzt.
Anwender des SCADA-Systems atvise von Certec kennen schon heute die Vorteile des kostenlosen atvise-builder, mit dem Visualisierungen schnell und intuitiv erstellt werden. Über dieses mitgelieferte Werkzeug wird in fünf Schritten ein Visualisierungsprojekt für eine Applikation professionell in kurzer Zeit realisiert und in den netLINK SCADA Stecker geladen. Die Steuerungssymbole und -adressen werden direkt aus dem STEP7 Projekt importiert und den Grafiken zugewiesen. Alle gängigen Bildformate wie JPG, BMP, TIF werden unterstützt. Eine Zusatzbibliothek erweitert die Möglichkeiten mit Ressourcen sparenden Vektor-Grafiken – mehr als 3000 sogenannte atvise Elements für jeden denkbaren Anwendungsfall.
Lizenzkostenfrei setzt netLINK SCADA neue Maßstäbe in der S7 Visualisierungswelt, denn das Produkt ist in der Wahl der Anzeigeplattform uneingeschränkt und mit gewohnter Web-Technologie anwendbar. „Auch für Bestandsanlagen, die bis dato nicht mit einer Visualisierung ausgestattet wurden, ist die Implementierung empfehlenswert“, merkt Martin Zöchling von VIPA an: „Einfach das alte STEP7 Projekt importieren, Grafiken hinzufügen und zuweisen, einspielen und sofort ist die Web-Applikation mit jedem gewöhnlichen Browser abrufbar.“ Fazit: Mit netLINK SCADA gehört die klassische Trennung von Steuerungs- und Visualisierungseinheit der Vergangenheit an.
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